Google Ads
24.9.2021

Conversion Tracking in Google-Ads richtig einstellen - so gelingt es dir!

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Einstellung deines Google-Ads Conversion Trackings.

Was sind Conversions?

Eine Conversion kommt zustande, wenn Website-Besucher gewisse Handlungen auf deiner Website oder deinem Onlineshop ausführen, durch die Interessenten zu Kunden werden.

Beispiele für Conversions wären unter anderem:

  • Ein getätigter Kauf
  • Eine Newsletter-Anmeldung
  • Ein Download von Whitepapers etc.
  • Das Legen von Produkten in den Einkaufskorb
  • Das Ausfüllen und Absenden eines Kontaktformulars

Was ist Google-Ads Conversion Tracking?

Conversion Tracking ist ein Feature von Google Ads, mit dem erfasst wird, was passiert, wenn User mit deinen Anzeigen in Kontakt kommen. Kaufen sie nach dem Klick auf die Anzeige deine Produkte? Haben sie sich für einen Newsletter angemeldet? Mit Conversion Tracking kannst du sehen, welche deiner Anzeigen mit welchen Keywords funktionieren und welche eine Überarbeitung benötigen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gelingt dir das Einrichten von Conversion Tracking in Google-Ads

Lege eine neue Conversion an

  • Zuallererst solltest du dein Google-Ads-Konto öffnen.
  • Danach klicke in der oberen Leiste rechts neben dem Suchfeld auf “Tools und Einstellungen”.
  • Nun gehe unter dem Punkt “Messung” auf Conversions und drücke auf die blaue “+ Conversions”- Schaltfläche.
  • Nun hast du die Möglichkeit, dich zwischen vier verschiedenen Conversion-Quellen zu entscheiden:
  1. Website
  2. App
  3. Anrufe
  4. Import
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Alle Quellen der Conversion-Auswahl in Google Ads

Wir zeigen dir in diesem Blogbeitrag alle Schritte für die Conversion-Quelle “Website”. Solltest du mehr über “App”, “Anrufe” oder “Import” erfahren wollen, dann klicke auf die jeweilige Verlinkung.

Nachdem du auf “Website” geklickt hast, gehe folgende Schritte durch:

1. Erstelle eine Aktion und lege spezifische Einstellungen fest

  • Kategorie: Wähle im Dropdown-Menü die für dich und deine Conversion passende Kategorie aus.
  • Conversion-Name: Gib für deine Conversion einen Namen ein (z. B Kauf).
  • Wert: Wenn du einen bestimmten Wert für alle Conversions (z.B Anmeldungen) festgelegt hast, dann klicke auf “Für jede Conversion denselben Wert verwenden”. Nutze “Unterschiedliche Werte für jede Conversion”, wenn du beispielsweise verschiedene Produkte zu unterschiedlichen Preisen verkaufst. Willst du keinen Wert für deine Conversion festlegen, wähle die letzte Option.
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Eine Aktion in Google Ads erstellen
  • Zählmethode: Im Normalfall wird hier “Eine” ausgewählt, um pro Anzeigenklick nur eine Conversion (z.B Kauf) zu zählen. Wenn du “Alle” auswählst, misst du jeden einzelnen Kauf, welcher mit einem Anzeigenklick einhergeht.
  • Conversion Tracking-Zeitraum: Im Normalfall bieten sich hier 30 Tage als Tracking-Zeitraum an, kannst den Zeitraum aber auch 90 Tage ausdehnen.
  • View-Through-Conversions: Dies sind jene Conversions, die einer Anzeige für die reine Ansicht zugerechnet werden, aber wo kein Klick auf die Anzeige ausgeführt wurde. Somit hast du die Anzeige wahrgenommen und nicht draufgeklickt, aber später trotzdem einen Kauf getätigt. Du kannst hier einen Zeitraum bis zu 30 Tage festlegen. Hier wird standardmäßig ein Tag festgelegt.
  • In Conversions einbeziehen: Diese ist standardmäßig mit „Ja“ eingestellt. Hier kannst du aber je nach Wunsch auf “Nein” umstellen, wenn du zwar tracken, aber beispielsweise bei einer Kampagne, die auf “Conversions maximieren” eingestellt ist, nicht darauf optimieren willst. Ebenfalls kannst du jede Kampagne einzeln mit “Nein” einstellen.
  • Attributionsmodell: Last but not least - das Attributionsmodell. Je nachdem, wie du deine Conversions zählen willst, gibst du an, ob der erste oder letzte Klick gezählt wird, oder ob die Conversion positions- oder datenbasiert ausgewertet werden soll. Mehr dazu findest du auf der Google-Support-Seite.
  • Klicke dann auf “Erstellen und Fortfahren”.
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Eine Aktion in Google Ads erstellen

2. Richte den Tag ein und bette den Conversion-Code in deine Website ein

Als nächstes ist es wichtig, dass du deinen Conversion-Code in deine Website integrierst. Wähle hier aus drei verschiedenen Möglichkeiten:

  • Tag selbst einfügen: Der Code wird von dir selbst in den Quellcode deiner Seite integriert. Hierzu musst du den Code zwischen <body></body> einfügen.
  • Tag per E-Mail senden: Du möchtest den Code nicht selbst integrieren? Dann sende ihn jemand anderem, welcher das für dich erledigen kann.
  • Google-Tag-Manager verwenden: Du möchtest für das Tracking lieber den Google-Tag-Manager verwenden? Dann benötigst du hierfür die Conversion-ID und das Conversion-Label, welches du im letzten Step für den Conversion-Code erhältst. Hier noch eine Anleitung für den Google Tag Manager.

Hier noch ein paar Anleitungen für Google-Ads Conversion Tracking verschiedener eCommerce-Plattformen:

Zusammenfassung

  • Lege eine neue Conversion an, indem du aus vier Quellen von Conversions wählst
  • Erstelle eine Aktion und lege spezifische Einstellungen fest, wie Kategorie, Conversion-Name, Wert oder den Conversion-Tracking-Zeitraum
  • Richte den Tag ein und bette den Conversion-Code in deine Website ein, indem du ihn selbst in den Quellcode deiner Website einfügst, das jemanden anderen machen lässt oder den Google-Tag-Manager verwendest.

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Quellen (zuletzt abgerufen am 22.09.2021):

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